Ramsargebiet Oberrhein

Das Ramsargebiet Oberrhein hat eine Länge von 190 Kilometern und umfasst nicht nur den Rhein, sondern auch die angrenzenden Feuchtgebiete auf deutscher und französischer Seite. Insgesamt sind es 47.500 ha, die sich wie folgt aufteilen:

  • 22.400 ha auf der französischen Seite/ Elsass und
  • 25.100 ha auf deutscher Seite (Baden-Württemberg).

Das Gebiet breitet sich in der ehemaligen Mäanderzone des Rheines aus und hat eine maximale Breite von 11 km.


Ramsar Konvention - zum Erhalt der Feuchtgebiete


Am 02. Februar 1971 wurde in Ramsar im Iran die Ramsar Konvention unterschrieben. Diese Konvention ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der von rund 160 Staaten unterzeichnet wurde und ist das älteste internationale Vertragswerk zum Umweltschutz. Die Ausarbeitung der Ramsar Konvention wurde von der UNESCO unterstützt. Die Konvention trat 1975 in Kraft.

Ziel der Konvention ist die Förderung der Erhaltung von Feuchtgebieten.

Deutschland trat 1976 dem Abkommen bei und hatte im Februar 2008 33 Ramsargebiete ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet Taubergießen liegt im Ramsargebiet Oberrhein, welches Ende 2008 offiziell zum Ramsargebiet ernannt wurde.

Vier Bereiche werden von den Vertragsparteien umgesetzt:

  • Schutz von Feuchtgebieten
  • Förderung der internationalen Zusammenarbeit beim Schutz von Feuchtgebieten
  • Förderung des Informationsaustausch über Feuchtgebietsschutz
  • Unterstützung der Arbeit der Konvention