Tipp aus der Kräuterwerkstatt

Wie kleine Sonnen leuchtet der Löwenzahn im Frühjahr überall auf den Wiesen.  „Unkraut“ nennen es manche Gärtner, als „Pusteblume“ kennen es die Kinder. Was jedoch viele gar nicht wissen: Die Pflanze mit „Zähnen“ an den Blättern ist ein echtes Wunderkraut, sie ist Heilpflanze und Küchenkraut. Löwenzahn ist von der Wurzel, über die Blätter bis zur Blüte über das ganze Jahr mit unterschiedlichen Schwerpunkten in der Wirkung verwendbar. Die bittere, schmackhafte Pflanze kann beispielsweise Verdauungsprobleme lindern.

In unserer Kräuterwerkstatt im Naturzentrum Rheinauen lernen schon die Kleinsten altersgerecht welche Wirkung der Löwenzahn haben kann und bereiten aus selbst gesammelten Löwenzahn ihre eigene Frühlingsbutter zu:

 

Frühlingsbutter mit Löwenzahn und Co.

(Rezept von der Kräuterpflanzenfachfrau des Naturzentrums Rheinauen Renate Günter-Bächle)

Eine Handvoll Löwenzahnblüten, einige Gänseblümchen und etwas Gundermannblüten ernten,  waschen und trocken tupfen. Die Löwenzahnblüten abzupfen, die Gänseblümchen etwas zerkleinern. Einige Spritzer Zitronensaft und  (Kräuter)Salz unter die Blüten mischen. Salz und Zitronensaft "locken" das Aroma aus den Blüten. Deshalb kurz ziehen lassen.

Dann 250 g zimmerwarme Butter zugeben und die Kräutermischung kräftig in die Butter einarbeiten. Zum Schluss noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Löwenzahnbutter schmeckt lecker auf frischem Baguette oder deftigem  Bauernbrot.